Während der letzten drei Tage konnten die Besucher in die vielschichtige Welt der Digitalisierung mit Diskussionsmöglichkeiten, Lernimpulsen, Unterhaltung, hochkarätigen Gästen aus dem In- und Ausland und inspirierenden Gesprächen eintauchen. Es standen über 500 kostenlose Angebote zur Auswahl. Zum vierten Mal in Folge wurde die landesweite Veranstaltung von digitalswitzerland in Zusammenarbeit mit über 100 Partnern ausgerichtet. Der Einladung folgten über 80’000 Personen, die sowohl online als auch physisch teilnahmen. Im Mittelpunkt des Grossanlasses stand die Frage, was sich die Bürgerinnen und Bürger von der digitalen Zukunft wünschen. Themen wie Transparenz, Sicherheit, Freiheit und Menschlichkeit beschäftigen sie am meisten. Anmehr als 200 Learning Labs nahmen über 3’500 Personen teil, um ihre digitalen Kompetenzen zu vertiefen.

Zürich, 3. November 2020 – Die drei vergangenen Tage standen landesweit ganz im Zeichendes digitalen Wandels. Zum ersten Mal fand die Mehrzahl der Veranstaltungen jedoch onlinestatt. Neu waren dieses Jahr auch Aarau, Brig, Grenchen, La Chaux-de-Fonds, Martigny,Neuchâtel, Olten, Sierre, Sion, Solothurn, St. Moritz, Vaduz, Winterthur und Zermatt dabei. Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Lugano, St. Gallen, Yverdon und Zürich schlossen sich erneut der Digitaltage-Bewegung an. Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage sowie dengeltenden gesetzlichen Bestimmungen vom Bund, wurden viele physische Programmpunkte abgesagt. Diana Engetschwiler, Gesamtprojektleiterin der Schweizer Digitaltage: „Oberste Priorität hat der Schutz der Gesundheit aller Personen. So war der Grossteil des diesjährigen Angebots der Digitaltage bereits von Anfang an vollständig online vorgesehen. Die physisch geplanten Veranstaltungen galt es ebenfalls online zugänglich zu machen und, wo machbar, inOnline-Versionen zu übertragen. Wir freuen uns sehr über die grosse Resonanz auf dieses virtuelle Angebot und die Mitwirkung der Bevölkerung.”

 

Wünsche für die digitale Zukunft

Bereits vor den Digitaltagen haben Bürgerinnen und Bürger zahlreich ihre Wünsche für diedigitale Zukunft geäussert. Insgesamt kamen so 1’500 Begriffe zusammen, die von derZukunftsforscherin Karin Frick bei der Eröffnung interpretiert wurden. Diese Frage sollte auch zum Nachdenken anregen. „Ziel der Digitaltage ist es, die Bevölkerung mit der Digitalisierung in Berührung zu bringen, neue Impulse zu setzen und eine aktive Teilnahme an der digitalen Weltvon heute und morgen zu ermöglichen. Diese Frage steht symbolhaft für dieses angestrebte Anliegen”, ergänzt Engetschwiler.

 

Politische Unterstützung

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga thematisierte in ihrer Eröffnungsrede wie dieMenschen beim Ausbau der Infrastruktur für die Digitalisierung miteinbezogen werden sollten.

Hierbei stellt besonders die Weiterentwicklung des 5G-Netzes eine anspruchsvolle Aufgabe dar. 5G sei wichtig für die Digitalisierung. Sommarugas klares Ziel: Die Digitalisierung darf die Schweiz nicht spalten, sondern muss den Zusammenhalt im Land stärken. Am letzten Tagstanden auch Interviews mit den Bundesräten Ignazio Cassis und Guy Parmelin auf dem Programm.

 

Stärkung digitaler Kompetenzen

Zum ersten Mal konnte die Bevölkerung während den Digitaltagen kostenlose Learning Labsbesuchen, in denen in nur 45 Minuten eine bestimmte digitale Kompetenz erworben werdenkonnte. Eine Umfrage unter den Teilnehmern fiel durchweg positiv aus: Der Grossteil fand denbesuchten Kurs nützlich und möchte in Zukunft die neuen digitalen Fähigkeiten weiterausbauen. Es herrschte auch grosse Einigkeit darüber, dass lebenslanges Lernen wichtig fürdie berufliche und persönliche Entwicklung ist.

 

Europaweite Förderung des bürgernahen Dialogs

Ein wichtiger Meilenstein wurde während der Digitaltage mit der Ankündigung einereuropäischen Allianz zwischen den sieben Vertretern der Organisationen, die sich für dieDigitalisierung in ihren Ländern engagieren, gesetzt. Mit einer virtuellenUnterschriftenzeremonie haben Standortinitiativen der Schweiz, Schweden, Serbien, Polen,Ukraine, der Stadt Wien und Liechtenstein eine gemeinsame Absichtserklärung verabschiedet.Damit bringen sie zum Ausdruck, dass sie die Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierungintensivieren und den Austausch zwischen den beteiligten Ländern fördern wollen, um einenwirksamen Gesellschaftsdialog zu ermöglichen. F​ür Herbst 2021 ist geplant, in ganz Europagleichzeitig stattfindende Digitaltage zu veranstalten.

 

Geglückter ​Weltrekord bei Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h

Auf Corviglia oberhalb von St. Moritz, auf einer Höhe von 2500 Metern über Meer, ​stellte dieFormel-E der Lüfte ​mit dem höchsten Drohnenrennen einen Weltrekord auf. Insgesamt traten 8Spitzenpiloten aus der Schweiz und Liechtenstein gegeneinander an. Die Piloten aus demAusland konnten aufgrund der Corona-Massnahmen nicht am Wettkampf teilnehmen. MichaelIsler gewann das Rennen vor Timothy Trowbridge und Raphael Gion Strähl. Es galt, eineRennstrecke mit einer Länge von rund 450 Metern pro Runde und einer Gesamtlänge von 1,8km zu bezwingen. Das Rennen wurde zusammen mit der Swiss Drone League organisiert.

Alle Highlights der diesjährigen Digitaltage finden Sie unter ​digitaltage.swiss​. Eine Auswahl an Angeboten ist ​dauerhaft​ abrufbar.

 

Über die Schweizer Digitaltage

Die Schweizer Digitaltage 2020 bringen der Schweizer Bevölkerung die Digitalisierung näher. Bereits zum vierten Mal können sich Interessierte informieren, aktiv an Diskussionen zu aktuellen Themen beteiligen und ganz konkrete digitale Fähigkeiten für den Alltag erlernen. In der ersten Novemberwoche 2020 stehen online auf ​digitaltage.swiss​ und vor Ort in allen Landesteilen mehr als500 kostenlose Veranstaltungen auf dem Programm. Über 20 Austragungsorte beteiligen sich: Aarau, Basel, Bern, Biel, Brig, Genf, Grenchen, La Chaux-de-Fonds, Lausanne, Lugano, Martigny, Neuchâtel, Olten, Sierre, Sion, Solothurn, St. Gallen, St. Moritz, Vaduz, Winterthur, Yverdon, Zermatt und Zürich. Rund 100 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand unterstützen die Schweizer Digitaltage. Hauptpartner sind APG|SGA, Google, Ringier, SBB, Scholtysik & Partner, SRG SSR und Swisscom.

 

Über digitalswitzerland

digitalswitzerland ist die gemeinsame Initiative von Wirtschaft, öffentlicher Hand und Wissenschaft, welche die Schweiz zum international führenden digitalen Innovationsstandort gestalten will. Dabei ist digitalswitzerland bereits in verschiedensten Felder naktiv, wie Kollaboration, Wissenstransfer, Bildung, Start-up Ökosysteme und politische Rahmenbedingungen. Dem Verein gehören mehr als 180 der renommiertesten Unternehmen und Organisationen sowie innovative Standorte der ganzen Schweiz an. DieInitiative wurde 2015 ins Leben gerufen.

 

Medienkontakt digitalswitzerland

Eliane Panek
Director of Communications
digitaltag.swiss/presse

Website: https://digitaltage.swiss/

 

 

Published On: November 5th, 2020 / Categories: Neuigkeiten, Veranstaltungen /

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